… seit vielen Jahren wird nun das Thema Kulturflatrate sowohl in der Luft zerissen, als auch von vielen Benutzern auf Händen getragen. Jetzt beschäftigen sich sogar die “großen” Parteien mit diesen Thema und wollen einen Entwurf möglichst schnell fertigstellen ( siehe Heise 05.08.2009 ). Ich halte eine Kulturflaterate für Utopie. Was sich eigentlich recht simpel anhört (“Legalisierung P2P Verkehr” und “gerechter Verteilung” ) ist doch ein ziemlich tiefer Brunnen.
Wie sollen die Vergütungen bewertet werden? Nach Anteil des Downloadvolumen? Nach Anzahl der Songs? oder gar nach Qualität? Wer bewertet das?
Wer sorgt für die gerechte Verteilung? Verwertungsgesellschaften? – Diese wollen ja auch bezahlt werden.
Klingt dieser Vertriebskanal nicht etwas wie Zwangsenteignung?
Nun grenzt es doch fast schon an Schitzophrenie; vor ein paar Jahren wurde das Urheberrecht verschärft um die Interessen der Lobbyisten zu vertreten. Nun wollen sie dieses novellieren um den Interessen der “Bürger” nachzukommen? Wie kann das sein?
Meine Antwort: Populismus um im Wahlkampf erfolgreich zu sein…
